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Super Metroid

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Super Metroid
200px-Super Metroid boxart.jpg

Entwickler Intelligent Systems
Herausgeber Nintendo
Erscheinungsdatum 22px-US-Flagge.svg.png 18. April 1994

22px-Japan-Flagge.svg.png 9. März 1994
22px-EU-Flagge.svg.png 28. Juli 1994

Plattform SNES
Sprache Englisch, Deutsch, Französisch
Handlungsort Zebes, Ceres


Für einen Walkthrough von Super Metroid, siehe Super Metroid Walkthrough


Super Metroid erschien 1994 für das Super Nintendo Entertainment System. Es entspricht im tiefsten Kern einem Remake des ersten Spiels der Serie, weist aber in allen Aspekten Verbesserungen, Erweiterungen und zusäzliche Inhalte auf. Es wurde auf ein 24MB-Modul programmiert und war dadurch zum Zeitpunkt der Entwicklung das erste Spiel für das SNES mit dieser Datengröße. Während der Entwicklung wurde es drei Mal beinahe abgebrochen, doch schlussendlich dennoch fertiggestellt. Super Metroid wird von vielen Quellen zu den besten Videospielen aller Zeiten gezählt und taucht regelmäßig in entsptrechenden Listen auf.

Spielmechanik Bearbeiten

Die Spielfigur Samus Aran streift durch die Höhlensysteme des Planeten Zebes, setzt sich gegen die einheimische Flora und Fauna zur Wehr und bekämpft auf der Suche nach dem Baby-Metroid die Weltraumpiraten. Dabei findet sie zahlreiche Waffensysteme und Erweiterungen für ihren Kampfanzug, mit denen sie neue und bislang unerforschte Gebiete erkunden kann. Das Spielprinzip verlangt immer wieder, an bekannte Orte zurückzukehren und mit den zusätzlichen Upgrades bislang verborgene Pfade zu öffnen.

Der Spieler kontrolliert Samus aus einer Seitenansicht. Erstmalig kann sie auch diagonal zielen und schießen. An zahlreichen Stellen kugelt sie sich zum Morph Ball zusammen und rollt durch schmale Passagen.

Handlung Bearbeiten

Kampf Ridley 2.jpg

Ridley entführt die Metroid-Larve

Super Metroid spielt chronologisch nach Metroid II: Return of Samus. Die Weltraumpiraten haben ihren Stützpunkt auf dem Planeten Zebes wieder errichtet. Nachdem Samus den letzten Metroid vom Planeten SR-388 mit sich genommen hatte, übergibt sie diesen an die Wissenschaftler der Forschungsstation Ceres, die sich im Orbit um den Planeten Zebes befindet. Im Verlauf der Erforschung der Metroid-Larve werden die Metroids als alternative Energiequelle entdeckt.

Doch schon nach kurzer Zeit erreicht sie ein Hilferuf, denn die Raumstation wird angegriffen. Sofort macht sich Samus auf den Rückweg zur Forschungsstation. Dort angekommen findet sie alle Forscher tot vor und trifft den wiederbelebten Piraten Ridley, der die Metroid-Larve stiehlt. Samus bekämpft ihn, aber er flüchtet auf den Planeten Zebes. Der Selbstzerstörungsmechanismus der Station wird aktiviert und zwingt Samus zum Rückzug. Sie folgt Ridley nach Zebes und erkundet die Oberfläche des Planeten.

Zunächst scheint der Planet verlassen zu sein, doch schon bald löst sie einen Alarm aus, woraufhin die Weltraumpiraten erscheinen und sich ihr in den Weg stellen. Samus kämpft sich immer tiefer ins Innere des Planeten vor und entdeckt eine goldene Statue, die sich aus vier Elementen zusammensetzt.

Im Verlauf Ihrer Suche nach der Metroid-Larve erkundet Samus nach und nach weitere Gebiete des Planeten wie den Dschungelbereich Brinstar, die Lavahöhlen von Norfair, ein abgestürztes Raumschiff und die Wasserwelt Maridia, wo die Piraten vor geraumer Zeit fehlgeschlagene Klonexperimente an Metroids durchführten. Nacheinander bekämpft sie die Piratengeneräle Kraid, Phantoon und Draygon. Auch ihren Erzfeind Ridley findet sie und bekämpft ihn. Er packt sie im Todeskampf ein letztes Mal, bevor er fulminant explodiert. Indem sie diese vier Kreaturen besiegt, löst sie einen Mechanismus in der goldenen Statue aus, die den Weg nach Tourian öffnet.

Samus und Baby.jpg

Samus und das Baby

Dort angekommen wird sie von zahlreichen Metroids attackiert, wodurch bewiesen ist, dass die Klonexperimente schlussendlich zum Erfolg geführt haben müssen. In einer Art Terrarium findet sie mehrere vertrocknete und völlig ausgelaugte Gegnerhüllen, die bei der kleinsten Berührung zu Staub zerfallen. Kurz darauf wird sie von der Metroidlarve angegriffen, die mittlerweile aber auf eine gigantische Größe herangewachsen ist und versucht, Samus' Lebensenergie zu entziehen. Die Larve ist absolut aggressiv und unerbittlich, doch kurz vor Samus' Tod erkennt sie sie wieder und lässt von ihr ab.

Die Larve fliegt davon, Samus regeneriert sich wieder und trifft bald darauf auf Mother Brain, die Anführerin der Piraten. Samus bekämpft sie erfolgreich, doch daraufhin zeigt Mother Brain ihre volle Gestalt und triumphiert ihrerseits gegen Samus. Mit ihren Attacken zwingt sie Samus in die Knie und lädt einen Vernichtungsschlag gegen sie auf, doch in ebendiesem Moment erscheint die Metroidlarve, fängt den Angriff ab und lenkt ihn gegen Mother Brain selbst zurück.

Supermetroid.jpg

Kampf gegen Mother Brain

Die Larve betäubt Mother Brain und regeneriert dann Samus' Lebensenergie. Jedoch erwacht Mother Brain bald wieder und greift unentwegt die Larve an, bis diese ein weiteres Mal zum Angriff ausholt. Doch im letzten Moment trifft sie eine von Mother Brains Attacken, die Larve stirbt und gleitet auf Samus nieder. Diese ist wieder im Besitz ihrer Kräfte und beherrscht jetzt den Hyper Beam, mit dem sie Mother Brain endgültig vernichtet. Die Selbstzerstörung der Piratenstation wird aktiviert, aber Samus kann rechtzeitig auf ihr Schiff fliehen und den Planeten verlassen, der hinter ihr explodiert. Die Metroids und die Piraten sind gleichermaßen ausgelöscht.

Spieldesign Bearbeiten

Grafik Bearbeiten

Besonderes Augenmerk wurde beim Design des Spiels auf die flüssigen Animationen und Bewegungsabläufe von Samus gelegt. Durch sehr viele einzelne Animationsphasen entsteht ein sehr geschmeidiger Bewegungseindruck bei allen Aktionen, die Samus ausführt. Die Gegnertypen, die grundsätzlich einheimische Spezies darstellen, passen sich authentisch in ihre jeweiligen natürlichen Umgebungen ein.

Wie die beiden chronologischen Vorgänger vermittelt auch Super Metroid durch die Isolation der Protagnoistin eine fremdliche und bedrohliche Grundstimmung, die kennzeichnend für die gesamte Serie ist. Zusätzlich gelingt es Super Metroid den Spieler durch ein sehr weit ausgearbeitetes Umgebungsdesign in die Atmosphäre zu ziehen und durch viele sehr subtile Hinweise die Ereignisse anzudeuten, die zwischenzeitlich seit dem ersten Besuch von Samus vorgefallen sind.

Sound Bearbeiten

Die Musik stammt aus der Feder von Kenji Yamamoto, dem die Inspiration für viele der Musikstücke beim Weg zur Arbeit gekommen sein soll, als er einfache Melodien vor sich her summte. Der allgemeine Stil seiner Arbeit bei Super Metroid ist sehr düster, minimalistisch und atmosphärisch.

GeheimnisseBearbeiten

Man kann bei kritischer Energie eine Power Bombe dazu verwenden um die Energie wieder aufzufüllen. Samus befindet sich dazu nicht mehr im Anzug sondern in einer roten Aura. Während der Ausführung werden Missiles und Super Missiles verbraucht. Es funktioniert wie folgt:

  • Energie bei nur noch 29 Einheiten
  • Power Bombe anwählen
  • zum Morph Ball machen
  • R+L+Steuerkreuz unten gedrückt halten und die Power Bombe legen, den Knopf auch dabei gedrückt halten, wenige Sekunden nach der Detonation loslassen, also noch im gelben Bombenkreis. Erfordert etwas Übung, ist jedoch sehr nützlich. Es hat etwas mit der "Concentration"-Fähigkeit aus Metroid: Other M gemeinsam, da man auch dort seine Energie wieder um einen Energietank auffüllen kann.

Spielebericht zu Super Metroid:Bearbeiten

Classic-Zone.de - Super Metroid Review

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